Kapitel 1

'Naomi!!!!!', hörte ich jemanden laut mich rufen. Ich machte meine Augen auf und sah das meine Tante mit verschrängten Armen neben mir stand. 'Sind wir schon da?', fragte ich ermüdet und löste den Gurt vom meinem Autositz. 'Wenn wir nicht da wären, würde ich jetzt doch noch im Auto sitzen, oder nicht?' fragte sie mich und erwartete nicht wirklich eine Antwort. Meine Tante Luise gibt immer solche 'Coole Sprüche' von sich, weil sie denkt das sie dann 'in' wäre. Was sie aber ganz und garnicht ist. Aber für meine Tante, ist sie ganz Okay.

Ich nahm meine Tasche die unter meinen Beinen lag und hing sie mir um. Ich gähnte einmal kurz und stieg aus dem Wagen.
Ich drehte mich um und sah wie Luise schon mit meinem Koffer, den sie vorhin aus dem Kofferraum geholt hatte, und ihrer Handtasche einen kleinen Weg entlang ging. 'Und was ist mit dem Wagen?', rief ich ihr zu und lief ihr nach. Sie hatte mich anscheind nicht gehört also widerholte ich es. ' Was ist mit dem Wagen, Luise?'. 'Was soll damit sein?', antwortete sie ganz lässig.
Was soll damit denn sein? Was ist das für eine dumme frage. 'Ja wie wär es mit zuschließen?', sagte ich und verkniff mir das lachen. Sie sah in ihre Hand und drückte auf den Knopf des Autoschlüssels, in der Hoffnung das der Wagen noch zu ging. Dann sah sie mich an und wir fingen beide an zu lachen.

Nach dem wir dann ein Stück gegangen sind bogen wir nach recht wo ein weg uns zu zwei Häusern führte. 'Und hier wohnst du?', fragte ich erstaunt und blieb vor dem einen Haus stehen. Doch Luise fing nur an laut zu lachen. 'Was ist?' sagte ich leicht beleidigt und guckte sie wieder an. Sie zeigte mit dem finger auf das haus daneben und meinte 'Dort wohne ich'. Man konnte mir schon ansehen wie ich rot wurde. Ich guckte runter zu meinen füßen, weil mir das schon ein bisschen peinlich war.

Ich hätte sie schon längst mal besuchen sollen. Aber ich hatte auch nicht wirklich viel Zeit dafür. Ich musste viel lernen, da wir viele Arbeiten geschrieben haben und ich in der Schule auch nicht mehr so wirklich mitkam. Aber Jetzt konnte ich viel Zeit bei ihr verbringen. Meine Eltern waren beide grade auf Geschäftsreise und wollten nicht das ich die Sommerferien über alleine bleibe. Deswegen muss meine Tante nun Babysitten. Wenn man es so nennen kann. Dabei bin ich eher diejenige, die auf sie aufpassen müsste.
Als ich mich von meinen Gedanken löschte, bemerkte ich das meine Tante schon auf dem Weg ins Haus war. Da sie mich grade wahrscheinlich eh nicht brauchte, dachte ich mir, könnte ich mich ein wenig umsehen. Ich drehte mich um und blieb vor schrecken stehen.

25.4.14 00:16

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